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Klimaneutral in die Zukunft mit der blueworld.group


am 29.11.2019


Im Juni 2019 wurde beim EU-Gipfel in Brüssel erstmals ein Ziel ausgesprochen, das den Stopp zusätzlicher Emissionen für die EU bedeuten könnte: Klimaneutralität bis 2050. Politisch ist der Antrag jedoch vorerst gescheitert. Wir von der blueworld.group empfinden hierfür nur Unverständnis.

Wir sind der Meinung, dass Klimaneutralität nicht zwingend einzig auf politischer Ebene gelebt und erreicht werden muss, sondern von jeder einzelnen Person und jedem Unternehmen – ob groß oder klein – erstrebenswert ist und eine Zielsetzung sein sollte. Und das noch vor 2050.

In unseren Augen sollte es die Pflicht eines jeden Einzelnen sein, einen Beitrag zu einer Zukunft zu leisten, auf die wir uns freuen können und die vor allem auch für nachfolgende Generationen attraktiv und lebenswert ist. Viele kennen den Begriff der Klimaneutralität, jedoch fehlt häufig tiefergehendes Wissen. Deswegen möchten wir euch in diesem Beitrag die Klimaneutralität näherbringen, die Begrifflichkeit erklären und mit euch unser Verständnis dieser wichtigen Thematik teilen. Jeder von uns ist gefragt, damit unser schöner blauer Planet so bestehen bleibt, wie wir ihn kennen. Für uns und auch für unsere Nachkommen.

Klimaneutral – mittlerweile begegnet uns dieses Wort beinahe täglich und in verschiedensten Situationen

Derzeitig ist es eines der zentralen Themen, das sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene häufig diskutiert wird. Jeder kennt diesen Begriff, jeder weiß grob, was mit Klimaneutralität gemeint ist und dennoch stellt es für viele eine Herausforderung dar, eine klare Definition hierfür zu finden. Unter Klimaneutralität werden Prozesse verstanden, in deren Verlauf es nicht zu einem Netto-Ausstoß von Treibhausgasen kommt. Das bedeutet folglich, dass entweder keine klimarelevanten Gase entweichen oder dass die emittierten Treibhausgase an einer anderen Stelle eingespart werden. Immer mehr Unternehmen, sowohl Klein- als auch Großunternehmen, setzen sich Klimaneutralität als Ziel. Der Weg, um als Unternehmen oder Privatperson klimaneutral zu agieren, wird im Folgenden beschrieben.

Schritt 1: Emissionsreiche Prozesse einsparen

Der naheliegendste und gleichzeitig aber auch der mit den größten Herausforderungen verbundene Weg ist der Umstieg auf klimaneutrale Prozesse. Um dies zu realisieren, bedarf es im ersten Schritt einer Analyse aller Prozesse im Unternehmen. So kann herausgefunden werden, an welcher Stelle Emissionen entstehen und wie diese eingespart werden könnten. Einsparungen von Emissionen können beispielsweise durch die Entwicklung innovativer Methoden erreicht werden. Je nach Art und Maß der Emissionen können diese durch neue Prozesse entweder verringert und im besten Fall sogar gänzlich eingespart werden. Ein sehr einfacher und doch effektiver Weg ist auch der Einkauf regionaler Rohstoffe und Güter, um weite Fahrtwege und die damit verbundenen CO2-Ausstöße einzusparen. Ein weiterer wesentlicher Punkt, der eine indirekte Einsparung von Emissionen in den Prozessen hervorruft, ist der Bezug von Ökostrom oder die eigene Produktion von Strom über Solar- oder Windkraftmodule.

Schritt 2: Notwendige Emissionen durch Zertifikate kompensieren

Natürlich gibt es auch Prozesse, bei denen klimaschädliche Abgase unvermeidbar sind. Doch auch bei diesen gibt es Möglichkeiten zur Erreichung von Klimaneutralität. Der Kauf von Klimaschutzzertifikaten stellt eine dieser Möglichkeiten dar. Organisationen wie beispielsweise NatureOffice bieten diese Klimaschutzzertifikate zum Kauf an. Die Funktionsweise ist so ausgelegt, dass Klimaschutzprojekte gefördert werden, durch die CO2 aus der Atmosphäre gebunden und somit Prozesse, bei denen klimaschädliche Treibhausgase unvermeidbar sind, kompensiert werden. Diese Klimaschutzzertifikate werden von öffentlicher Stelle, in diesem Fall durch den TÜV Süd geprüft und mit Gold Standard zertifiziert. Die Zertifikate können von Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen gekauft werden, um den erzeugten Ausstoß auszugleichen und Klimaschutzprojekte zu fördern.

Bei den Klimaschutzprojekten handelt es sich beispielsweise um Naturwaldaufforstungen, die Aufrechterhaltung heimischer Wälder oder auch den Umweltschutz in Nationalparks. Wessen Interesse geweckt wurde und sich gerne weitere Informationen einholen möchte, kann die Website unseres Klimaneutralität-Partners NatureOffice besuchen: https://www.natureoffice.com/.

Aus unserer Sicht ist es jedoch wichtig, dass langfristig nicht nur eine Kompensation stattfindet, sondern stetig an innovativen Lösungen gearbeitet wird, um den CO2 Ausstoß direkt an der Quelle einsparen zu können.

Hier sind neben den etablierten, großen Unternehmen insbesondere auch Start-ups gefragt, deren Ressourcen zwar begrenzt sind, die durch ihre Innovationskraft, ihren Ideenreichtum und agile Prozesse Änderungen weitaus schneller vorantreiben können.

Klimaneutralität ist nicht schwer

Wir als blueworld.group wollen Vorbild sein, indem wir jede unserer Beteiligungen stetig auf dem Weg zur Klimaneutralität begleiten. Klimaneutralität ist uns allen und insbesondere unserem Gründer Rigbert eine Herzensangelegenheit. Wir sehen die Verantwortung für unseren blauen Planeten nicht nur bei der Politik, sondern auch bei uns als Unternehmer.

Jeder kann etwas dafür tun

Aber auch die Verbraucher sollten umdenken! Indem sie in einem ersten Schritt auf die Klimaneutralität von Produkten und Dienstleistungen achten und weitergehend ihr Verhalten an den Maßstäben der Klimaneutralität orientieren (z. B. Reisen, Transportmedium, usw.), kann jeder etwas zu klimaneutralem Verhalten beitragen. Wer denkt, dass dies ein kompliziertes und zeitaufwendiges Unterfangen ist, der irrt. Unternehmen wie die DHL bieten mittlerweile einen klimaneutralen Versand an und auch bei FlixBus kann man einen kleinen Aufpreis zahlen und somit zur Neutralisierung der Emissionen der eigenen Fahrt beitragen. Auch Ökostrom ist heutzutage beinahe überall beziehbar und im Normalfall unwesentlich teurer als konventionell hergestellter Strom. Die Bundesregierung versucht ebenfalls bereits bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen auf Nachhaltigkeit zu achten. So wurde beispielsweise eine Solaranlage auf das Bundeskanzleramt gebaut.

All diese Projekte tragen dazu bei, eine langfristig klimaneutrale Welt zu schaffen und jeder hat es in der Hand, dem Ziel der Klimaneutralität mit jeder Handlung und jeder Entscheidung ein Stückchen näher zu kommen.

„The climate crisis has already been solved. We already have the facts and solutions.

All we have to do is to wake up and change.“

(Greta Thunberg)

Klimaneutral