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Corona – unsere Gedanken zu diesen außergewöhnlichen Zeiten

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von Laura Galpin
am 28.05.2020


Die Welt dreht sich wie gewohnt weiter und der Frühling packt seine schönsten Facetten aus, sodass die Sehnsucht nach Freibad und Eis in uns geweckt wird. Und doch ist dieses Jahr alles anders. Es entsteht das Gefühl, als würde vieles eine Pause machen – die Wirtschaft, die sozialen Kontakte und das öffentliche Leben.

Wir erleben eine Welt, die sich momentan stark wandelt und dieser Wandel hat Auswirkungen auf jeden einzelnen von uns. Mitte März hieß es auch bei uns: Liebes Team, nehmt eure Laptops mit nach Hause, ab jetzt arbeiten wir im Homeoffice. Das bedeutet, seit mehr als zwei Monaten laufen Gespräche und Meetings nur noch online ab und auch Dienstreisen und Events finden nur noch virtuell statt. Welches Fazit ziehen wir bereits heute dazu:

1.      Wir haben die Fähigkeit, uns an neue Umstände und Gegebenheiten anzupassen. Und das auch noch schnell!

2.      Online-Events und Meetings müssen gut organisiert sein. Und wenn das der Fall ist, können Inhalte mindestens genauso gut transportiert und Absprachen getroffen werden.

3.      Der soziale und interaktive Austausch fehlt!

Seit Tag 1 im Homeoffice sehen wir uns als Team täglich im morgendlichen Standup. Das bedeutet, wir haben nun die ein oder andere Morgenroutine mitbekommen und wissen definitiv, wie die Wohnzimmer und Büros unserer Kollegen zu Hause aussehen. Dank interaktiver Fragerunde wissen wir nun, welche Sprache unsere Kollegen gerne sprechen würden, wer ihre Lieblingsschauspieler sind oder wo sie ihren schönsten Urlaub verbracht haben. Vielleicht sollten wir die Fragerunden beibehalten und auch in das „echte“ Leben integrieren =). Und es ist wirklich schön zu hören, dass das Team unabhängig voneinander sagt, dass sie sich „danach“ am meisten auf ihre Kollegen und das Miteinander freuen.

Die Digitalisierung hat sicherlich in den meisten Unternehmen schneller Einzug erhalten als ohne die Notwendigkeit durch Corona. Ob wir das schlecht finden? Eher nicht. Wir sind fest davon überzeugt, dass die Digitalisierung Fortschritte für jeden bringt. Unternehmen mussten (vielleicht früher als es ihnen recht war) lernen, mit der Technik umzugehen und sie in ihren Alltag integrieren. Dienstreisen sind „ausgefallen“ und wurden ersetzt durch Online-Meetings. Wir hoffen - nein wir wünschen uns - dass auch in Zukunft häufiger an diese Möglichkeit zurückgedacht wird. Denn sie hat uns in vielen Beispielen bewiesen, dass es möglich ist. Bei uns wird zumindest ab sofort sehr viel häufiger die Frage gestellt werden: Muss es vor Ort sein oder kann man das auch online regeln?

Wir würden lügen, wenn wir sagen, dass wir in unserem tagtäglichen Geschäft nichts von Corona und den Auswirkungen mitbekämen. Aber was in solchen Momenten zählt, ist die Einstellung gegenüber der Zukunft. Wir suchen heute schon unsere Chancen von morgen und machen uns bereit, diese zu ergreifen. Wir stehen in den Startlöchern und blicken mit Vorfreude auf die sich ergebenden Möglichkeiten.

"Mich interessiert vor allem die Zukunft, denn das ist die Zeit, in der ich leben werde."

Albert Schweitzer

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